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Streetwear 2025: Komfort trifft Nostalgie, mit einer nachhaltigen Note

Nov 03, 2025

Der August 2025 markierte einen historischen Höhepunkt für urbanes Streetwear, wobei die Google Trends-Daten ein Ansteigen des Suchinteresses um 100 % zeigen und damit den maximalen normalisierten Wert erreichen – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Genre sich von seinen Subkulturwurzeln gelöst hat und die Mainstream-Mode dominiert. Der bestimmende Trend dieses Jahres? Eine nahtlose Verbindung von ganztägigem Komfort, Retro-Ästhetik und kompromissloser Nachhaltigkeit, angetrieben von den Konsumenten der Generation Z, die es ablehnen, Werte für Stil zu opfern.

Die Nostalgie rückt 2025 in den Mittelpunkt, jedoch nicht als bloßes Abbild der Vergangenheit. Marken verfolgen die Philosophie des „alten Looks, neuen Kerns“ und beleben ikonische Silhouetten mit Innovationen des 21. Jahrhunderts neu. Mäntel mit Hörnchenknöpfen aus den 1980er-Jahren, karierte Hemden aus den 1990er-Jahren und Strickpullover mit Kabelmuster aus den 1970er-Jahren kehren zurück, sind nun aber mit intelligenten Heizelementen oder selbstheilenden Stoffen ausgestattet. Die geschlechtsübergreifenden Rugby-Hemden von Fear of God, eine Hommage an die Sportbekleidung der 90er-Jahre, werden für eine universelle Passform geschnitten und verfügen über temperaturregulierende Graphen-Futter. Gleichzeitig interpretiert die Zusammenarbeit zwischen Palace und Gucci die Logomanie der 2000er-Jahre neu, indem sie wasserbasierte Druckfarben und recycelte Polyester-Blends verwendet – ein Beweis dafür, dass Retro heute frisch und verantwortungsbewusst wirken kann.

Komfort wurde von einem zusätzlichen Vorteil zu einer unabdingbaren Voraussetzung erhoben, wobei die Technologie die Trennlinie zwischen "Stil und Zweckmäßigkeit" aufhebt. Die Jacken von Carhartt WIP, ein fester Bestandteil der Streetwear-Kultur, bestehen nun zu 50 % aus recycelten Plastikflaschen, zu 38 % aus alten Fischernetzen und zu 12 % aus Bio-Baumwolle – was das Gewicht um 22 % reduziert, ohne die Haltbarkeit einzubüßen. Von der aufstrebenden Marke Scuffers stammende, mit Graphen angereicherte Westen wiegen lediglich 28 Gramm, lassen sich kleiner als ein Smartphone zusammenfalten und bieten per App-Steuerung drei Temperaturstufen. „Wir stellen nicht nur Kleidung her – wir schaffen Lösungen für das städtische Leben“, betont Scuffers-Gründerin Maya Chen, deren TikTok-Demos der Weste bereits 3,4 Milliarden Aufrufe verzeichnet haben.

Nachhaltigkeit ist längst kein Marketing-Schlagwort mehr, sondern eine Überlebensnotwendigkeit. Untersuchungen zeigen, dass 70 % der Konsumenten der Generation Z Marken meiden, die keine ökologische Transparenz bieten. Branchenführer reagieren: Die neueste Kollektion von Supreme enthält Kapuzenpullover aus SEACELL-Algenfaser, die Bakterien hemmt, während Nude Project mit lokalen Handwerkern zusammenarbeitet, um limitierte Stückzahlen aus RWS-zertifizierter Wolle herzustellen. Sogar der Wiederverkauf ist hochtechnisiert geworden – Plattformen nutzen heute KI zur Echtheitsprüfung von Vintage-Stücken, wobei 47 % der globalen Käufer Marken bevorzugen, deren Produkte lokal bezogen werden.

Wie der Streetstyle während der London Fashion Week zeigte, vereint die Uniform des Jahres 2025 Nostalgie und Innovation: eine vintage-inspirierte Windjacke mit selbstheilender Beschichtung, kombiniert mit 3D-gedruckten Destroyed-Jeans und solarbetriebenen Umhängetaschen. „Streetwear hat stets die Zeit widerspiegelt“, sagt Modeprognostiker James Wilson. „Im Jahr 2025 bedeutet das, die Vergangenheit zu ehren, im Hier und Jetzt zu leben und die Zukunft zu schützen – und das, ohne auch nur eine Spur von Stil aufzugeben. Angesichts steigender Suchanfragen und unverminderter Nachfrage ist diese dreifache Kombination aus Komfort, Nostalgie und Nachhaltigkeit kein vorübergehender Trend mehr – sie bildet vielmehr die neue Grundlage des Streetwears.

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